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Fotoinstallation zeigt Überlebende des NS-Terrors

Veröffentlicht am 26.01.2018 von Cay Dobberke

29.01.2018 – 11:00 Uhr

„Gegen das Vergessen“ heißt die internationale Installation des Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano mit groß dimensionierten Porträts von Überlebenden der NS-Verfolgung aus fünf Ländern. Am Montag, 29. Januar, um 11 Uhr eröffnet Toscano das politische Kunstprojekt mit Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD), Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) und dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk. Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Divan, Nehringstraße 8.

Die Installation steht aber nicht dort, sondern bis zum 14. April draußen an der Schloß-, Ecke Schustehrusstraße  wo donnerstags und sonnabends um 15 Uhr auch Führungen stattfinden. Als Ergänzung dienen Informationstafeln, eine App und ein Dokumentarfilm. Das Bezirksamt, die Jugendkunstschule, das Haus der Wannseekonferenz und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas bieten auch Workshops an.

Die Überlebenden seien „die Gesichter und Stimmen der Erinnerungskultur“, heißt es. „Sie haben die Macht, Menschen zu erreichen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildung – und zu sensibilisieren gegen ausgrenzende Tendenzen heute“. Berlin-Charlottenburg ist die fünfte Station der Installation, die im Januar parallel bei der UNO in New York gezeigt wird und auch in Berlin-Mitte schon zu sehen war. gdv-2015.de (Website des Projekts), tagesspiegel.de (Hintergrund, Bilder, Video)

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