Intro

von Markus Hesselmann

Veröffentlicht am 05.01.2018

ein frohes neues Jahr wünsche ich Ihnen und freue mich, hier heute für Sie über Charlottenburg-Wilmersdorf, seit sechs Jahren auch mein Zuhause, zu schreiben. Denn diese Woche vertrete ich hier meinen geschätzten Kollegen Cay Dobberke. Beim Tagesspiegel haben wir inzwischen eine ganze Reihe neuer Angebote, zu denen neben den bezirklichen Leute-Newslettern auch unser Debattenportal Causa gehört. Dort moderiere ich derzeit eine Diskussion zu der Frage „Zu viele Autos in der Stadt?“ In der Debatte gibt es bereits einige Stimmen aus Charlottenburg-Wilmersdorf, unserem gleichzeitig urbanen und grünen Bezirk, der vor der Herausforderung steht, eine für alle Verkehrsteilnehmer faire und nachhaltige Mobilität ohne gegenseitige Behelligungen zu ermöglichen. So folgte der FDP-Abgeordnete Henner Schmidt unserer Einladung, sich zu beteiligen. Als Fraktionssprecher der Liberalen im Abgeordnetenhaus legt er seine Vorstellungen dar, die gar nicht mehr so sehr vom überkommenen Leitbild der autogerechten Stadt geprägt sind, wie man das anhand anderer Wortmeldungen aus dem FDP-Lager vermuten könnte.

Gerade frisch reingekommen ist ein Debattenbeitrag des Bezirksverordneten Alexander Kaas Elias. Als Sprecher für Mobilität in der Grünen-Fraktion der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf erdet er die Debatte im Kiez. Unter der Überschrift „Mobilitätswende in Berlin: Global denken, lokal handeln“ schreibt Kaas Elias, warum das Fahrrad das ideale Verkehrsmittel der Stadt ist, was Lastenräder und E-Scooter leisten können im Kiez und dass mehr für Fußgänger getan werden muss.

Und natürlich sind auch Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, herzlich eingeladen, die Debatten im Causa-Portal zu kommentieren. Hier geht’s zum neuesten Beitrag und zur ganzen Diskussion: causa.tagesspiegel.de

Markus Hesselmann lebt seit 30 Jahren in Berlin und arbeitet seit 1994 für den Tagesspiegel, unter anderem als Ressortleiter Berlin, London-Korrespondent und Chefredakteur Online. Vor einem Jahr übernahm er die Redaktionsleitung der Bezirksnewsletter „Tagesspiegel Leute“. Für Anregungen und Kritik erreichen Sie ihn unter der Email-Adresse leute@tagesspiegel.de oder bei Facebook und Twitter.