Kiezkamera

Veröffentlicht am 19.01.2018 von Cay Dobberke

Überbauung der Pariser Straße vor dem Abriss. Unser Leser Peter Laubenthal wundert sich über Bauarbeiten auf Gehwegen am U-Bahnhof Spichernstraße. Ich habe dazu erfahren, dass Leitungen und Rohre für ein Bauprojekt umverlegt werden. Voraussichtlich im Sommer wird der dreistöckige, lang gestreckte Betonklotz aus den 1960-er Jahren abgerissen, in dessen Mitte ein Durchgang zur Pariser Straße führt. Früher war das Geschäftshaus durch die Soul-Diskothek „Big Apple“ bekannt. Alle Mieter sind längst ausgezogen. Bis 2020 will die Investa Development GmbH ein Business-Hotel mit 176 Zimmern errichten.

Am östlichen Ende der Pariser Straße sei kein neues „Brückenbauwerk“ geplant, sagt Projektleiter Clemens Planck: „Künftig soll es eine freie Sichtachse zur Bundesallee geben.“ Nur während der Abrissarbeiten müsse man den Durchgang kurz sperren. Später möchte Investa auch das benachbarte Bürohaus an der Meierottostraße durch einen Neubau ersetzen. Vor 15 Jahren plante ein anderes Unternehmen ein Hochhaus und scheiterte am Widerstand der Bürgerinitiative Fasanenplatz. Das neue Projekt sieht nur sechs bis sieben Etagen vor.

Teile des Gehwegs wurden bereits mehrmals von Energieversorgern und Telekommunikationsanbietern aufgegraben, was unseren Leser Laubenthal ärgert. Nun versucht der Bauherr, die weiteren Tiefbauarbeiten „besser aufeinander abzustimmen“. Foto: Cay Dobberke

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