Kurzmeldungen

Veröffentlicht am 09.03.2018 von Cay Dobberke

  • Bürger fordern direkte Verkehrsverbindung zum BER. Im Namen der Anwohnerinitiative Niebuhrstraße verlangt unser Leser Wolfgang Seitz: „Es muss möglich sein, wie bisher mit dem Schönefeldexpress, mit guter Taktung direkt zum BER zu kommen.“ Nachdem dessen Eröffnung nun für den Oktober 2020 angekündigt worden sei, sollten alle Verantwortlichen „sicherstellen, dass eine direkte und rasche Bahnanbindung ohne Umstieg in den Flughafen BER zur Eröffnung erreicht wird“, heißt es in einer Rundmail. Für Bürger der City West werde der Weg zum Airport ohnehin länger als bisher zum Flughafen Tegel. Dabei auch noch umsteigen zu müssen, sei „für die zunehmend ältere Bevölkerung eine nicht hinnehmbare Belastung“.
  • Linken-Politiker lädt ins Parlament ein. Der Berliner Abgeordnete Michael Efler (Linke), dessen Wahlkreis in Charlottenburg-Wilmersdorf liegt, bietet am Montag, 19. März, um 13 Uhr ein Treffen mit ihm im Abgeordnetenhaus an. Efler spricht dabei über seine politische Arbeit. Um 14 Uhr folgt eine Führung durch das Gebäude. Ab 15 Uhr können Teilnehmer eine Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Betriebe besuchen, in der Efler zum Thema Stadtwerke sprechen will. Kostenfreie Anmeldung per E-Mail: stadtbuero@michael-efler.de.
  • Diskussion über Häusliche Gewalt. Anlässlich des Internationalen Frauentages (8. März) lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Dieter Gröhler zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Frauenunion Charlottenburg-Wilmersdorf
    ein. Am Mittwoch, 14. März, ab 19 Uhr, spricht er in seinem Café Wahlkreis, Zähringerstraße 33, mit Johanna Thie (Arbeitsfeld Hilfen für Frauen bei der Diakonie Deutschland) über „das oft verschwiegene Problem Häuslicher Gewalt“.
  • Junge Leute in der Rolle von Bundestagsabgeordneten. Einmal im Jahr dürfen sich 17- bis 20-Jährige aus der ganzen Bundesrepublik wie Abgeordnete des Deutschen Bundestags fühlen. Beim nächsten Planspiel „Jugend und Parlament“ vom 23. bis 26. Juni haben 355 Teilnehmer die Gelegenheit, zu debattieren (auch im großen Plenarsaal) sowie Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüsse kennenzulernen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Dieter Gröhler aus Charlottenburg-Wilmersdorf will einen Teilnehmer benennen. Bei ihm sind Bewerbungen mit Lebenslauf und Foto bis zum 19. März möglich. E-Mail: klaus-dieter.groehler@bundestag.de, Tel. 227 77 805.
  • Jugend-Feriencamp. Zum 50. Mal können Kinder aus dem Bezirk die ersten drei Wochen ihrer Sommerferien (6. bis 24. Juli) in Kirchvers im hessischen Bergland verbringen. Im Camp stehen Zelte für jeweils bis zu acht Kinder auf der Wiese einer Waldlichtung, gleich neben einem Freibad. Bei schlechtem Wetter wird ein Saal im Hauptgebäude genutzt. Die Kosten richten sich nach dem Familieneinkommen und betragen maximal 370 Euro oder 65 Euro, falls die Eltern Transferleistungen beziehen. Informationen gibt es beim Jugendamt, Tel. 9029 27 531. Anmeldung: Montag bis Freitag ab 14 Uhr im Haus der Jugend „Anne Frank“, Mecklenburgische Straße 15 (Tel. 832 23 651) und im Jugendclub Heckerdamm 210 (Tel. 340 93 896). berlin.de
  • Ausstellung über Landkreis Kulmbach. In der sogenannten Rathausgalerie in der zweiten Etage des Rathauses Charlottenburg ist bis Ende März die Ausstellung „Der Landkreis Kulmbach – Das Herz Oberfrankens“ zu sehen. Der Landkreis zählt zu den acht deutschen Städtepartnerschaften des Bezirks. Die Schau bewirbt die Vorzüge der oberfränkischen Region, die diese „zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort, einem lebenswerten, familienfreundlichen Wohnort und einem abwechslungsreichen Urlaubsziel machen“.
  • Medienpreis an Cecilienschule verliehen. Die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf hat den antifaschistischen Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ an die Cecilien-Grundschule in Wilmersdorf überreicht. Die Juryvorsitzende und Abgeordnete Franziska Becker sagte am Sonnabend in der vollbesetzten Aula, die Schule stehe für Toleranz und Weltoffenheit. Besonders erwähnt wurde das Buch- und Filmprojekt „Susi. Die Enkelin von Haus Nummer 4 und die Zeit der versteckten Judensterne“, das die Lehrerin Birgitta Behr realisiert hat und das auf Recherchen von Lothar Lewien von der Stolperstein-Initiative beruht.
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