Kurzmeldungen

Veröffentlicht am 25.01.2019 von Cay Dobberke

  • BMW verlässt den Ku’damm. Seit 25 Jahren gibt es den markanten Ausstellungs- und Veranstaltungsraum des Auto- und Motorradherstellers BMW am Kurfürstendamm / Ecke Uhlandstraße. Doch in Zukunft will man sich mit Kundenveranstaltungen in Berlin „langfristig auf die Vertriebsstandorte der BMW Group und der BMW-Händler sowie auf flexible und standortunabhängige Formate konzentrieren“, wie eine Sprecherin dem Tagesspiegel sagte. Das Haus diente zuletzt nicht mehr als Verkaufs- oder Servicestandort. Die Berliner Hauptniederlassung von BMW steht am Kaiserdamm.
  • Spende für die Gartenarbeitsschule. Einen Scheck über 4500 Euro haben Vertreter der Berliner Volksbank der Gartenarbeitsschule Ilse Demme an der Dillenburger Straße 57 übergeben. Das Geld stammt von Bankkunden, die am „Gewinnsparen“ teilnehmen. Der Förderverein der Gartenarbeitsschule will damit eine Solarthermieanlage instandsetzen und so wieder das Spektrum der experimentellen Anlagen zur erneuerbaren Energie vervollständigen (neben Photovoltaik und Windenergie). Die bezirkseigene Einrichtung ist beliebt als fächer- und schulübergreifender ökologischer Lernort für Kinder- und Schülergruppen. Ehrenamtliche Helfer sind stets willkommen. Derzeit sucht man vor allem für das Erneuerbare-Energie-Team kreative Mitarbeiter „mit handwerklichem Geschick und Spaß am Umgang mit Grundschülern.“ Interessenten können sich unter Tel. 516 54 858 oder bei der Freiwilligenagentur des Bezirks (Tel. 9029 13601)  melden.
  • Einschulungsuntersuchungen. Noch bis Ende Januar können Eltern online Termine beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst buchen, um ihre Kinder für das Schuljahr 2019/2020 untersuchen zu lassen. Nach Angaben des Bezirksamts stehen „neue Termine für alle Schulstandorte zur Verfügung“. Näheres unter einschulung.charlottenburg-wilmersdorf.de.
  • Jazz in der Nazizeit. „Swing-Tanzen verboten“, hieß es während der nationalsozialistischen Diktatur in Berlin. Trotzdem trat Heinz-Dieter Koch, der heute als 95-Jähriger in Wilmersdorf wohnt, am 23. Januar 1942 mit einer Schülerkombo erstmals im Friedenauer Ratskeller auf. „Bei uns war jeder willkommen“, sagt er. „Wir haben uns um Nazis einen Dreck gekümmert, denn wir hatten uns dem Jazz verschrieben.“ Koch und seine Kameraden komponierten im Musikzimmer der Schule. Lehrer unterstützen sie und machten sogar mit. „Hätte das jemand mitbekommen, wären wir ins Gefängnis gekommen.“ Eine ausführliche Reportage finden Sie unter tagesspiegel.de.
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