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Ülker Radziwill fordert baldige Wiedereröffnung der Unterführung am Lietzensee

Veröffentlicht am 12.01.2018 von Cay Dobberke

Seit  dem vorigen Juli ist die Unterführung an der Lietzenseebrücke in der Neuen Kantstraße gesperrt, die den nördlichen und den südlichen Teil des Lietzenseeparks verbindet. Entdeckte Schäden könnten dazu führen, dass Teile der Natursteinbrüstung abbrechen. Ärgerlich findet die Berliner SPD-Abgeordnete Ülker Radziwill aus Charlottenburg-Wilmersdorf aber, dass sich die Reparaturen bis 2019 hinziehen könnten.

Zunächst hatte ihr die Senatsumweltverwaltung mitgeteilt, man plane „kurzfristig“ ein Schutzgerüst für eine provisorische Wiedereröffnung. Später hakte Radziwill im Abgeordnetenhaus nach. Staatssekretär Holger Kirchner antwortete, die Ausschreibung für das Gerüst starte erst im Frühjahr. Mit dem Baubeginn sei im Herbst 2018 zu rechnen, die Arbeiten dürften etwa vier Monate lang dauern. Für die eigentliche Instandsetzung der Unterführung könne der Senat keinen Termin nennen. Es fehle noch ein Konzept.

Für Radziwill ist „nicht nachvollziehbar“, warum die Vorbereitung der Ausschreibung für eine Behelfskonstruktion so lange dauert. Sie fordert ein beschleunigtes Verfahren. Der Umweg über die Straße sei vor allem für Familien mit Kindern, Jogger, Hundehalter, Senioren und Menschen mit Behinderungenmehr als unangenehm“.

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