Namen & Neues

Grünes Licht für Umbau der Kant-Garagen

Veröffentlicht am 07.09.2018 von Cay Dobberke

Nach langen Diskussionen hat das Bezirksamt dem Unternehmer Dirk Gädeke die Baugenehmigung für die Umgestaltung der denkmalgeschützten Kant-Garagen in der Kantstraße 126-127 erteilt. In drei Etagen sind Nutzungen für „Neue Mobilität“ angedacht. Ins Erdgeschoss sollen Läden und Cafés nach dem Vorbild der Kreuzberger „Markthalle Neun“ einziehen. Auch Kunstgalerien gehören zum Konzept. Für den nebenan geplanten Bau eines Hotels mit 63 Zimmern liegt die Erlaubnis bereits seit Monaten vor.

Aufgelöst hat sich unterdessen die im Jahr 2013 von Architekturliebhabern gegründete „Initiative zur Erhaltung des Kantgaragen Palasts“. Man habe das Hauptziel erreicht, das Baudenkmal zu retten, heißt es. Als die Initiative um Andreas Barz und Siegwart Geiger entstanden war, hatte der damalige Eigentümer und Immobilienunternehmer Christian Pepper gerade den Abriss der Hochgarage beantragt. Diese war 1929 bis 1930 nach Plänen des Architekten Hermann Zweigenthal entstanden. Anfang 2016 erwarb Gädeke das Gebäude. Mit ihm sei kein „tiefergehendes Zusammenwirken“ möglich, finden Barz und Geiger. Trotzdem wünsche man dem Bezirk und Gädeke viel Erfolg dabei, „diesen schönen wie seltenen Bau wieder ein Wahrzeichen der Stadt werden zu lassen“.

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