Namen & Neues

Neues von der Dauerbaustelle Ernst-Reuter-Platz

Veröffentlicht am 08.02.2019 von Cay Dobberke

Bereits in der vorigen Woche waren wir an dieser Stelle der Leserfrage nachgegangen, warum die Sanierung zweier Zugänge des U-Bahnhofs Ernst-Reuter-Platz voraussichtlich bis Anfang Juni dauert. Doch damit ist der Wissensdurst unserer Leser noch nicht gestillt. Dominic Jefferies fragte via Twitter, wann die seit Jahren geplanten Aufzüge für den Bahnhof kommen. Götz Heinze machte uns auf die Baustellenreste und Sandberge aufmerksam, die noch immer die Mittelinsel des Platzes verunstalten, obwohl die Sanierung der U-Bahn-Tunnel dort längst beendet ist.

Hier ein paar Antworten. Hinsichtlich der Aufzüge teilt die BVG mit, dass der bizarre Streit mit dem Landesdenkmalamt um Blumenkübel, die einem Fahrstuhl im Weg standen, beigelegt ist. Nunmehr ist ein Aufzug auf dem Mittelstreifen der Hardenbergstraße geplant, während ein zweiter an deren Südseite „die beiden Bahnsteige barrierefrei mit der Straßenebene verbinden“ soll. „Abhängig von der Genehmigung“ streben die Verkehrsbetriebe einen Baubeginn in diesem Jahr an, können aber noch keinen genauen Termin nennen.

Auf der Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platzes bauen die Berliner Wasserbetriebe ihre unterirdischen Stauräume für Abflusskanäle aus. Vergrößerte „Regenüberlaufwerke“ sollen die gelegentliche Überlastung der Kanäle beenden und so verhindern, dass Abwasser in den Landwehrkanal fließt. Die Decke des Kammerbauwerks erwies sich jedoch als „bröselig“, weshalb nun alles länger dauert. Die BVG und die Verkehrslenkung Berlin wurden gebeten, die oberirdische Baustelleneinrichtung bis zum Abschluss der Arbeiten beizubehalten.

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