Namen & Neues

Kinder erkunden jüdische Schicksale

Veröffentlicht am 05.04.2019 von Cay Dobberke

Basierend auf dem Buch Susi, die Enkelin von Haus Nummer 4 von Birgitta Behr, welches das Schicksal eines jüdischen Mädchens und ihrer Familie in der Nazizeit erzählt, bieten die Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek und das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf ein Ferienprojekt für Hortgruppen und einzelne Kinder ab 10 Jahren an. Unter dem Titel „Der rotweiße Faden und das verschwundene Haus“ trifft man sich am Dienstag, den 16. April, im Museum in der Villa Oppenheim an der Schloßstraße 55 und am 17. April in der Bibliothek an der Brandenburgischen Straße 2 (jeweils von 10 bis 13 Uhr). In der Einladung steht: „Lasst uns herausfinden, was geschah. Welche Bilder und Zeichen werden wir finden und gestalten? Man brauchte damals Mut für eine menschliche Haltung. Wofür brauchst du heute Mut?“. Kostenfreie Anmeldung unter antje.wenzel@charlottenburg.wilmersdorf.de oder Tel. 9029 159 08.

Auch die Bezirksverordneten befassen sich mit dem Projekt: Die Linksfraktion in der BVV fordert eine Verlängerung der Ausstellung Susi – Die Enkelin von Haus Nummer 4, die vom Überleben einer jüdischen Familie in der Nazizeit handelt. Im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf läuft die Schau, die auf  dem Buch von Birgitta Behr basiert, Mitte Juni aus. Nach Meinung der Linken sollte sie aber dort oder an „alternativen Standorten“ im Bezirk weitergehen.

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