Namen & Neues

Senat soll Abriss der Breitenbachplatz-Brücke prüfen

Veröffentlicht am 17.05.2019 von Cay Dobberke

Für den „Abriss, weitgehenden Rückbau und Umbau“ der Autobahnbrücke am Breitenbachplatz soll der Berliner Senat bis zum Mai 2020 eine Machbarkeitsstudie vorlegen und eine Bürgerbeteiligung starten. Dafür hat sich der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses am Donnerstag mit großer Mehrheit ausgesprochen. Der Platz solle wiederhergestellt und auch durch eine Tempo-30-Zone „den Bürgern zurückgegeben“ werden, heißt es.

Als Gäste nahmen Mitglieder der Initiative Breitenbachplatz an der Sitzung teil. Nach ihrem Eindruck waren sich „alle Fraktionen außer der AfD in der Grundausrichtung einig“. Den ursprünglichen Antrag der CDU-Fraktion erweiterten die Koalitionsfraktionen durch einen Ersetzungsantrag, der noch nicht online verfügbar ist. Zuvor hatte der Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses den CDU-Antrag abgelehnt. Federführend ist jedoch der Verkehrsausschuss. Über dessen Beschlussempfehlung wird bald das Plenum des Landesparlaments entscheiden.

Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) und Beamte aus ihrer Verwaltung sagten, die Brücke an der Bezirksgrenze von Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf sei so marode, dass man sie innerhalb der nächsten fünf Jahre sanieren, neu bauen oder abreißen müsse.

Foto: Kitty Kleist-Heinrich.

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