Kiezgespräch

Veröffentlicht am 01.02.2019 von Cay Dobberke

BVG braucht am Ernst-Reuter-Platz mehr Zeit. Zwei der Ein- und Ausgänge des U-Bahnhofs Ernst-Reuter-Platz sind seit etwa einem Jahr für eine „grundlegende Erneuerung“ gesperrt, wie Schilder verkünden. Betroffen sind die Zugänge „Hardenbergstraße / Hochschule der Künste“ vor dem Willy-Kreuer-Hochhaus der Technischen Universität und „Hardenbergstraße / Knesebeckstraße / Renaissance-Theater“. Nach Beobachtungen unseres Lesers Willi Peters „ruhen die Arbeiten“. Er fragt: „Warum wird hier nicht weiter gebaut? Hat die BVG die Baustelle vergessen?“

Und was sagen die Berliner Verkehrsbetriebe? Laut Sprecher Markus Falkner ist die Fertigstellung für Anfang Juni geplant. „Wegen der hohen Dichte dort“ sei der ursprünglich geplante Abriss und Neubau des Zugangs neben der TU nicht möglich. Nun müsse die vorhandene Anlage saniert und der Beton instandgesetzt werden, „was etwas länger dauert“. In beiden Treppenbauten seien „Stahl- sowie Metallbauarbeiten im Gange“. Da dies hinter Bauzäunen geschehe und kaum Lärm verursache, könne der Eindruck entstehen, dass sich nichts tut. In Wahrheit hätten die Arbeiten nur während der Feiertage in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel pausiert.

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