Cay Dobberkes Tipp für Sie
Veröffentlicht am 09.08.2019
Mauerfall-Feier auf dem Teufelsberg. Die Ruinen der einstigen amerikanisch-britischen Abhörstation auf dem Teufelsberg im Grunewald sind ein Relikt und Symbol des Kalten Krieges – und des geteilten Deutschlands. Deshalb machen Tänzer und andere Künstler das 30. Jubiläum des Berliner Mauerfalls am 9. November 1989 sowie der Öffnung der gesamten innerdeutschen Grenze zum Ausgangspunkt der Performance „Grenzlinien“ an diesem Wochenende. An den Wänden und in den Räumen der früheren „Field Station Berlin“ will man „die Problematik zerschneidender Grenzen und trennender Systemkonflikte sichtbar machen“. Als Höhepunkt gelten Luftakrobatik-Shows an der Fassade des Hauptgebäudes. Zusätzlich planen einige der Künstler auch „Interaktionen mit dem Publikum“.
Am Sonnabend und Sonntag geht es jeweils um 19 Uhr los (Einlass ab 18.45 Uhr). Eintrittskarten sind für 28 Euro unter teufelsberg-berlin.de und an der Abendkasse erhältlich. Besucher können das Potsdamer Ensemble VoLa StageArt und die Berliner Luftakrobatikgruppe Threesixtyshows in Aktion erleben. Hinter dem Projekt stehen außerdem die Regisseurin und Choreografin Annett Simmen, der Journalist und Performancekünstler Richard Rabensaat (der auch regelmäßig Führungen auf dem Teufelsberg leitet) sowie die in Ost-Berlin aufgewachsene Künstlerin Ute Donner.
P.S.: Hier noch ein Video-Tipp am Rande. Wie es kurz nach der Schließung in der Spionagestation aussah, zeigen diese Aufnahmen bei YouTube. Foto: Cay Dobberke