Nachbarschaft

Veröffentlicht am 02.02.2018 von Cay Dobberke

Daniel Hope, Geiger, Orchesterleiter und Autor, danielhope.com

Sein neues Album „Journey To Mozart“ stellt der Violinist gemeinsam mit den Berliner Barock Solisten am Mittwoch, 14. Februar, ab 20 Uhr im Maison de France am Kurfürstendamm/Ecke Uhlandstraße vor (Einlass ab 19 Uhr, Salle Boris Vian). Ein Gespräch zum Konzert moderiert Gisela Steinhauer vom Westdeutschen Rundfunk (WDR). Wir und der Veranstalter das Musikfachgeschäft L&P Classics verlosen zwei Mal zwei Freikarten. Senden Sie bitte bis zum 5. Februar eine E-Mail an verlosung@tagesspiegel.de, Stichwort: Daniel Hope.

Falls Sie nicht gewinnen: Für 20 Euro sind Karten bei L&P Classics, Welserstraße 28 / Ecke Lietzenburger Straße, oder an der Abendkasse erhältlich (wegen der schon knappen Plätze sollte man unter info@lpclassics.de oder Tel. 880 43 043 reservieren).

Der in Südafrika geborene Geiger wohnt seit zwei Jahren in Charlottenburg und hat sein Büro im Haus Cumberland am Ku’damm. Zuvor lebte er in Paris, London, Amsterdam und Wien. Aber Berlin sei „kulturell unschlagbar“, schwärmte der 44-Jährige beim Spaziergang durch die City West mit Tagesspiegel-Kulturautor Udo Badelt. Mit Berlin verbinden Hope auch familiäre Wurzeln: Seine Großmutter stammte aus Dahlem und sein Großvater aus Schmargendorf. Beide flohen in der Nazizeit nach Südafrika und lernten sich erst dort kennen. Hope engagiert sich häufig für das Gedenken an Opfer des NS-Terrors. Für seine „musikalische Gestaltung von Erinnerungskultur“ wurde er 2017 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Foto: Agnieszka Budek

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter:  leute-c.dobberke@tagesspiegel.de

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