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Ausstellung "Love at First Fight" bald auch online

Veröffentlicht am 30.07.2020 von Corinna von Bodisco

09.08.2020 – 12:00 Uhr

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 stürmt die Polizei die New Yorker Bar Stonewall Inn. Danach wehren sich queere Menschen aller Geschlechter, darunter viele People of Color, gegen die jahrelange routinierte Schikane: mit tagelangen Aufständen, den Stonewall Riots in New York, ein wichtiger Schritt zur queeren Emanzipation.

„Love at first fight“, kuratiert von Birgit Bosold und Carina Klugbauer, ist eine Wanderausstellung mit etwa 100 Exponaten (u.a. Plakate, Flyer, gedruckte Protestaufrufe), die in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) enstanden ist. Seit dem 19. Juli ist sie im Schwulen Museum in der Lützowstraße 73 zu sehen. Zuvor wurde sie im Rahmen des Multimediaprojekts „Queer as German Folk“ in mehreren Goethe-Instituten in Nord- und Mittelamerika gezeigt.

Der Fokus wird auf mehr als 50 Jahre queeren Widerstand in der BRD, der DDR und im wiedervereinigten Deutschland gesetzt. Die Besucherin erhält einen Einblick zur feministischen Szene der DDR, zum so genannten „Hexenprozess von Itzehoe“ (bpb.de/apuz) oder zur Gründung des Netzwerks Schwarzer Frauen in Deutschland.

Das Besondere: Es ist eine Ausstellung „on demand“, das heißt, sie existiert komplett digital und kann überall auf der Welt mit einfachsten Mitteln aufgebaut werden. Ab dem 9. August kann sie online über queerexhibition.org (dann wird die Seite auch befüllt sein) abgerufen werden.