Namen & Neues

Bisher zu wenig registrierte Ferienwohnungen

Veröffentlicht am 02.08.2018 von Corinna von Bodisco

Und dass, obwohl die Übergangsfrist seit dem 1. August zu Ende ist: Jede Berliner Haupt- oder Zweitwohnung muss nun eine Registriernummer besitzen, der zugehörige Antrag sollte beim zuständigen Bezirksamt gestellt worden sein. Mitte Mai berichtete das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg noch von rund 50 eingegangenen Anträgen, die gleiche Anzahl ist seitdem hinzugekommen. Insgesamt gingen folglich 105 Anträge auf Genehmigung zur Zweckentfremdung und Vergabe einer Registriernummer ein. Das klingt erst mal erfolgreich – ist es aber nicht, denn „Inside Airbnb“ listet in Friedrichshain-Kreuzberg rund 6500 Angebote auf. Obwohl hohe Bußgelder drohen, übersteigt die Anzahl der nicht registrierten Wohnungen immer noch die der angemeldeten. Die Kooperation zwischen Airbnb und dem Berliner Senat kommt nicht voran – beide verweisen dabei auf den Datenschutz: Airbnb weigert sich, die Adressen der Ferienwohnungsangebote herauszugeben, der Senat lehnt ein gemeinsames Genehmigungs- und Registrierungssystem ab. Mehr auf tagesspiegel.de

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