Namen & Neues

Zweite Parklet-Testphase eröffnet

Veröffentlicht am 15.11.2018 von Corinna von Bodisco

Vergangenen Freitag stellten Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne), Dirk Bartel von der Senatsverwaltung für Umwelt und Sebastian Pötter vom Architekturbüro „A24 Landschaft“ der Presse die neuen „Aufenthaltsmodule“ auf der Bergmannstraße vor. Dazu gehören insgesamt 15 verschiedenartig gestaltete Ensembles aus melonengelbem Metall und kastanienbraunem Holz. Bis Dezember werden noch Fahrradbügel, Pflanzenkästen und Rampen an Bürgersteigen installiert und die Straßenüberquerung soll mithilfe einer Dunkelampel sicherer werden. Die neuen Konstruktionen sind Teil der zweiten Testphase, die bis November 2019 andauert. Welche Elemente letztendlich beibehalten werden, sollen Bürgerinnen via Befragung entscheiden.

Fremdkörper, laute Straße und Begegnung. Morgenpost-Reporter Patrick Goldstein beschreibt die neuen Parklets wie folgt: „Die neuen Fremdkörper am Straßenrand haben offenbar magnetische Wirkung.“ Und damit erfasst er die Parklet-Problematik ganz gut. Was die einen anzieht (Sitzgelegenheit für ein, zwei, hicks, äh, sieben Bierchen), stößt andere – insbesondere Anwohnerinnen – als „Fremdkörper“ wiederum ab (Lärm und Müll).

Kleine Rückblende: Im März diesen Jahres wurden an der Ecke Bergmannstraße/ Nostitzstraße die ersten beiden Bank-Tisch-Ensembles aus Holz installiert. Fast die Hälfte der 646 Befragten fand keinen Gefallen an den Mini-Parks, 30 Prozent empfand sie als „sehr gut“. Mehr zur Bewertung auf tagesspiegel.de lesen.

Anzeige