Namen & Neues
Bau der "Schwimmhalle Kreuzberg" hat begonnen
Veröffentlicht am 07.05.2020 von Nele Jensch
Auf dem Prinzenbad-Gelände hat der Bau der provisorischen Schwimmhalle begonnen. Die Konstruktion wird ein Becken mit fünf 25-Meter-Bahnen beinhalten und vor allem Schulen und Vereinen zur Verfügung stehen, um dem eklatanten Bäder-Mangel im Bezirk entgegenzuwirken. Den Baustart gaben die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) am Montag bekannt. Einen eigenen Namen bekommt der Bau auch: Die „Schwimmhalle Kreuzberg“ soll etwa fünf Jahre auf dem Sommerbadgelände stehen, dann wird sie wieder abgebaut. „Mit diesem Bau beschreiten die BBB völliges Neuland“, sagt der Vorstandsvorsitzende Johannes Kleinsorg, „in ganz Deutschland gibt es kein vergleichbares Projekt.“
Die Bauzeit für die Schwimmhalle Kreuzberg beträgt etwa ein halbes Jahr, die Eröffnung ist für das Frühjahr 2021 geplant. Gerade noch rechtzeitig also, bevor das Wellenbad am Spreewaldplatz für eine Grundsanierung geschlossen wird, die mindestens zweieinhalb Jahre dauern soll. Der Baumbestand im Sommerbad wird übrigens so weit wie möglich geschont, und die neue Halle getrennt vom Prinzenbad betrieben, getrennt von einem Zaun. Der Eingang zur Schwimmhalle Kreuzberg soll sich an der Gitschiner Straße befinden. Praktisch: Wenn die in Leichtbauweise errichtete Schwimmhalle nicht mehr benötigt wird, kann sie einfach demontiert werden; Umkleiden, Duschen und Toiletten bleiben stehen und können dann von den Gästen des Sommerbades genutzt werden.
Wie es mit einer anderen Xhainer Schwimmhalle, dem Baerwaldbad, weitergehen könnte, lesen Sie weiter unten im „Sport“.