Nele Jenschs Serientipp für Sie

Veröffentlicht am 23.12.2020

Weihnachten zu Hause und mit wenig Familie kann auch gute Seiten haben – zum Beispiel hat man endlich mal Zeit zum gemütlichen Fernsehen oder Lesen. Passend dazu gibt es ein tolles Angebot von der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB): Im neuen Themenraum für Serien finden sich ebendiese, digitale ebenso wie gedruckte. Das Angebot kann sich sehen lassen: Das Berliner Gangster-Epos „4 Blocks“ ist ebenso verfügbar wie „Narcos“, „The Handmaid’s Tale“ und „Chernobyl“, ein 2019er Sky-Hit (ziemlich düster, aber sehenswert!). Ich empfehle außerdem „Im Angesichts des Verbrechens“ – zwar schon älter (2010) und die Story der armen Zwangsprostituierten, die von einem aufrechten Polizisten gerettet werden muss, ist auch etwas abgegriffen, aber die Schauspieler*innen sind toll und außerdem spielt das Ganze in Berlin.

Bei den Hörbüchern gibt es ebenfalls Kleinode zu entdecken: Lassen Sie sich doch mal die kompletten Märchen von „1001 Nacht“ vorlesen, oder Margaret Atwoods geniale diystopische „MaddAddam“-Triologie („Das Jahr der Flut“, „Oryx und Crake“ und „Die Geschichte von Zeb“) – danach sieht die Gegenwart gleich viel freundlicher aus. Alle Infos auf zlb.de.

+++ Das ist ein Ausschnitt aus unserem Leute-Newsletter für Friedrichshain-Kreuzberg. Jede Woche kostenlos erhalten: leute.tagesspiegel.de

+++ Und das sind die Themen diese Woche:

  • Corona-Update: Ausbruch in Obdachlosenheim, Gesundheitsamt verfolgt nicht mehr alle Kontaktpersonen nach
  • Bezirk sichert 72 Wohnungen durch Vorkauf und präventiven Ankauf
  • Kleinod vor dem Umbruch: Ulrike Hartwig und Sebastian Nagel wollen den Jetzt-Zustand des Dragoner-Areals filmisch festhalten
  • Instandsetzung der Fußgängerbrücke zum S-Bahnhof Warschauer Straße
  • Kunst fürs SO36 im Papp-Späti
  • „Innen Leben“: Heimbewohner*innen erzählen vom Corona-Alltag
  • Kein Aufenthalt, kein Feuerwerk: 54 neue Böllerverbotszonen berlinweit bekanntgegeben
  • Kiez-Brauerei leidet unter Shutdown
  • Kunstaktion: „Schlichthäuser“ für wohnungslose Menschen
  • „Nur hier bin ich Kreuzberger“: Ekrem-Hamza Huskic hat bosnische Wurzeln und erzählt vom Zugehörigkeitsdilemma junger Menschen, die migrantisch gelesen werden – und von der Offenheit der Religionen