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Wie geht es der Antifa im Osten? Blick von der Zionskirche

Veröffentlicht am 15.11.2021 von Robert Klages

20.11.2021 – 18:00 Uhr

Eine Veranstaltung nicht in Lichtenberg, aber mit Lichtenberger Personal: „Der Zeitstrahl ist zerbrochen“ in der Zionskirche auf dem Zionskirchplatz in Mitte – man wirft am 20. November ab 18 Uhr einen Blick in den Osten des Landes und fragt, wie es antifaschistischen Vereinigungen dort so ergangen ist und ergeht. „Abgründe tun sich auf. Auch im realexistierenden Kapitalismus ist die Hoffnungslosigkeit kaum zu übertünchen. Von den vielfältigen gesellschaftspolitischen Forderungen des Herbstes ’89 bleibt nur noch schwarzrotgoldener Einheitsbrei, der vielerorts zusehends ins Blaue kippt“, heißt es auf der Seite des Musikers Paul Geigerzähler. (In der Rigaer Straße, hier in meinem Portrait von 2017, haben wir über Auto-Anzünden, Autonome, Musik und den Kiez gesprochen.)

Es ist sozusagen die Releaseparty von Geigerzählers neuem Album. Neben Musik wird debattiert, und zwar mit Dietmar Wolf, FAU Plauen (klassenkämpferische Basisgewerkschaft) und Katharina WardaAutorin mit den Schwerpunktthemen Ostdeutschland, Rassismus, Klassismus und Punk.

Außerdem gibt es noch viel mehr Musik, auch aus Lichtenberg: „Ostberlin Androgyn“ stehen auf dem Line-Up. (die feministischen Stasisöhne habe ich 2019 im Proberaum in Hohenschönhausen besucht). Zudem gibt es Orgel, Cello, Punk, etc. Schaut und hört mal rein.