Kiezkamera

Veröffentlicht am 21.10.2019 von Robert Klages

Das ist Michael Grunst, Linken-Bürger*innenmeister von Lichtenberg. Er testet gerade sein neues sprechendes Rathaus. Wenn man den QR-Code scannt, erzählt das Telefon, was sich hinter der Tür befindet. In diesem Fall: Das Büro von Grunst.

Das Projekt „Sprechende Wegweiser – Ein inklusives Kommunikationsdesign für das Rathaus und das Museum Lichtenberg“ dient der Überwindung von Informationsbarrieren. Es schafft eine moderne, barrierefreie Kommunikationsmöglichkeit.

Grundgedanke ist die Inklusion. Von den sprechenden Wegweisern profitieren alle: Besucher*innen, Senior*innen, Gäste und einfach Ortsunkundige ebenso wie Menschen mit Behinderungen. Der Bezirk Lichtenberg ist reich an öffentlichen Einrichtungen und Attraktionen, für die eine Ausstattung mit sprechenden Wegweisern sinnvoll und denkbar wäre. Das Rathaus Lichtenberg und das Museum Lichtenberg sollen jedoch zunächst als Modellprojekte im Fokus stehen.

Die Arbeit an dem Projekt findet unter Beteiligung von Personen statt, die aus einer langen Phase der Arbeitslosigkeit kommen. Sie können sich durch die Teilnahme an dem Projekt neue berufliche Perspektiven erschließen. Die sprechenden Wegweiser sollen unter anderem Menschen mit Sehbehinderungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vereinfachen. Foto: Robert Klages

Fotografieren Sie in Ihrem Kiez oder anderswo im Bezirk? Bitte senden Sie Ihre Bilder an: leute-r.klages@tagesspiegel.de

Anzeige