Kultur

Lösung im Konflikt um Haubroks Fahrbereitschaft angekündigt

Veröffentlicht am 14.09.2020 von Robert Klages

Der Kunstsammler Axel Haubrok bleibt doch in Berlin. Seine Geschäftsstelle allerdings verlässt Lichtenberg, wo die Fahrbereitschaft eigentlich viel Platz bietet. Haubrok zieht es trotzdem nach Friedrichshain, dort darf er auch Ausstellungen machen, die ihm in Lichtenberg verboten wurden. Der Konflikt um die Herzbergstraße geht schon lange, ein Runder Tisch brachte einige Ergebnisse, aber wenig Konkretes. Nun kündigte das Bezirksamt an, „Lösungen im Konflikt um Fahrbereitschaft und Kunstproduktion in der Herzbergstraße“ verkünden zu wollen. Eine Presseeinladung für den morgigen Dienstag. Bezirksbürger*innenmeister Michael Grunst (Die Linke), Bezirksstadtrat Kevin Hönicke (SPD) und Haubrok stellen einen „Letter of Intent“ vor.

In der Ankündigung steht, die Fahrbereitschaft soll wieder für kunstinteressiertes Publikum öffnen. Ob es eine Baugenehmigung für das Atelierhaus gibt, das Haubrok gerne bauen möchte, steht da noch nicht. Stattdessen Geschwurbeltes: „Wir erklären gemeinsam, dass bei Beibehaltung des gewerblichen Schwerpunkts der Nutzung Kultur, Kunstproduktion und Gewerbe in der Herzbergstraße nicht nur erhalten, sondern positiv entwickelt werden sollen.“

Dieser Beitrag stammt aus dem Tagesspiegel-Newsletter für Lichtenberg. Die Newsletter für alle 12 Berliner Bezirke gibt es kostenlos und in voller Länge hier: leute.tagesspiegel.de

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