Namen & Neues

Bezirkspolitiker *innen wollen Ankerverbot auf dem Rummelsburger See durchsetzen

Veröffentlicht am 22.03.2021 von Robert Klages

Fast alle Politiker*innen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stimmten am Donnerstag für den von der Linksfraktion eingebrachten Antrag für ein Ankerverbot auf dem Rummelsburger See. Es gab nur eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Eine Debatte über den Antrag wurde nicht geführt. Dieser kann hier eingesehen werden. Er wurde nochmal geändert, nachdem ich hier im Newsletter über die erste Version des Antrags berichtet hatte. In der neuen, beschlossenen Version soll es nun auch einen Runden Tisch zum Thema geben, mit dabei Initiativen wie „Spree:Publik“ und „Bucht für Alle“. Wie sich der Antrag im Wortlaut geändert hat, kann hier verglichen werden.

Nachdem der Ankerverbot-Antrag beschlossen wurde, heißt dies nun nicht, dass es ein Ankerverbot gibt. Das Bezirksamt Lichtenberg wird lediglich aufgefordert, sich für ein solches beim Bund einzusetzen, denn diesem gehört der See – und der Bund ist bekanntlich gegen ein Ankerverbot. Hintergründe und der wichtige Unterschied zwischen Anker- und Anlegeverbot können hier nachgelesen werden.