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Senatsentscheidung: Kein Geld für Weitling-Kiezblock

Veröffentlicht am 18.03.2024 von Dominik Lenze

Die Senatsverwaltung für Verkehr wird keine Mittel für die geplante Verkehrsberuhigung im Weitlingkiez bereitstellen. Dies teilte Lichtenbergs Verkehrsstadträtin Filiz Keküllüoglu (Grüne) auf dem Messengerdienst X, vormals Twitter mit. Zuerst berichtete der RBB. 80.000 Euro hatte der Bezirk ursprünglich beantragt, um den Kiez, der in den Ortsteilen Rummelsburg und Friedrichsfelde liegt, vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Einwohnerinnen und Einwohner hatten, unterstützt von dem Verein Changing Cities, dafür den Antrag “Platz für Menschen statt Durchgangsverkehr“ erarbeitet.

“Ich bedauere das sehr”, kommentiert Keküllüoglu die Absage. “Wir wollen keine Handbremse für Verkehrssicherheit und bessere Aufenthaltsqualität”, schrieb sie auf X. Die Bezirksstadträtin will nun prüfen, ob sich wenigstens ein Teil der Maßnahmen umsetzen lässt. Von der Sperrung der Haushaltsmittel betroffen sind auch Verkehrsprojekte in anderen Bezirken, darunter zahlreiche Radwege (T+).

Die Initiative Weitling-Kiezblock forderte ihrerseits auf X, als Reaktion auf die Senatsentscheidung vier Sofortmaßnahmen umzusetzen: Die Einfahrt von der Einbecker Straße in die Wönnichstraße soll gesperrt werden, um den Durchgangsverkehr vor der Robinson-Schule zu unterbinden. Weitere Sperren werden an der Wönnichstraße, der Marie-Curie-Allee und im westlichen Weitlingkiez gefordert.

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