Kiezgespräch
Veröffentlicht am 24.02.2020 von Robert Klages
Bebauungsplan Ostkreuz / Rummelsburger Bucht: Alernative Stadtentwicklung schreibt an Coral World. Die Gegner*innen der Bebauungspläne sind müde, aber geben nicht auf. Bekanntlich konnten sie im Abgeordnetenhaus vorsprechen und erhielten dort auch viel Zuspruch – die Politiker*innen waren sich einig: Diese Bebauung ist nicht gut, aber man könne nun nichts mehr ändern. Carsten Joost von der „Planungsagentur – Büro für alternative Stadtentwicklung“ hat nun eine Mail an Bianca Thöne geschrieben. Er bittet die Projektleiterin von „Coral World“, einer Touristenattraktion, die an der Bucht entstehen soll, darum, dieses doch etwas kleiner zu planen, damit mehr Platz für Grünflächen und die Kita entsteht.
Denn noch ist nichts gebaut. Noch können die Bauherren entscheiden, was und wie gebaut wird. Allerdings erhielt Joost keine Antwort von Thöne. Joost findet, die Parkplätze von Coral World könnten geringer geplant werden. „Ich denke, dass ein solches Entgegenkommen die Akzeptanz des Projektes verbessern könnte.“
Unterdessen haben Floßbewohner*innen den Rummelsburger See gesäubert. Eine Aktion, die jedes Jahr mehrfach stattfindet. Über 30 Helfer*innen fischten innerhalb wenigen Stunden 10 Kubikmeter Müll aus dem Wasser und an beiden Ufern der Rummelsburger Bucht. Durch die Hilfe vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), konnten mit Expert*innen in die Schilf-Region vorgedrungen werden und auch dort ordentlich sauber gemacht werden ohne die Tiere in diesem empfindlichen Uferbereich zu stören. Straßenmüll und große Mengen Treibgut wurde in einem angemieteten Container entsorgt. Spree:publik dankt dem Kiezfonds-Bürgerhaushalt Lichtenberg herzlichst für die Finanzierung des Containers. Fotos von der Aktion hier.
Gefunden wurden u.a.:
– ein toter Fuchs
– ein Leihrad
– eine halbe Chemie-Toilette
– Angelköder
– ein Kuschelbär
– eine Kühlbox