Kiezgespräch

Veröffentlicht am 19.10.2020 von Pauline Faust

Wird „Karlshorst“ von SIND die neue Kiezhymne? Nicht so schnell: Es gibt einige Musiker*innen, die sich bereits von dem Kiez an der Trabrennbahn inspirieren ließen und ihre Lieder oder gar Alben danach benannten. Eine Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • „Sender, Karlshorst“, Album von Rummelsnuff. Der Musiker Rummelsnuff singt mit rauer Stimme moderne Arbeiterlieder im Elektropunkstil. Nach Karlshorst benannte er das Album wegen der sowjetischen Geschichte des Kiezes. Hier hatte früher die Sowjetarmee ihr Hauptquartier. Das Album erschien 2010 bei Out Of Line Music. Link zu Spotify.
  • „Karlshorst“, Album von Kinn. Die Berliner Avant-Rock-Band hat ein sehr atmosphärisches Werk zusammengestellt. Warum das Album nach dem Kiez betitelt ist? Das ist genauso mysteriös wie die Musik, die größtenteils ohne Text auskommt. Das Album erschien 2006 bei Audio Dregs. Link zu Spotify.
  • „Karlshorst“, Song von Gauner. Der Rapper und Slampoet wuchs in Karlshorst auf. In seinem Song erzählt er seine persönliche Geschichte und berichtet von toten Hamstern im Schrank und kläffenden Hunden. Der Song erschien 2007 bei P-Pack Rec. Link zu Youtube.

Und welche Lieder kennen Sie aus Karlshorst, oder von Ihrem Kiez inspiriert? Schreiben Sie mir!

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