Kiezgespräch
Veröffentlicht am 31.01.2022 von Robert Klages
Lichtenberg soll „Kiezblocks“ bekommen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat beschlossen, dass eine oder ein Beauftragte:r für Kiezblocks im Bezirk als zentrale:r Ansprechpartner:in für Initiativen eingesetzt wird. „Der oder dem Beauftragen sind hinreichende personelle und finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um partizipative Planungsprozesse zu organisieren und Kiezblock-Initiativen bei verkehrsplanerischen und verkehrsrechtlichen Fragen zu beraten“, heißt es in dem Antrag der Linken.
Verkehrsberuhigte Bereiche und Sperren gibt es in Berlin schon lange. Doch angetrieben von Bürger:inneninitiativen und unterstützt von Senat und Bezirken sollen nun Kiezblocks an vielen Stellen entstehen und Berlins Wohnviertel so nachhaltig verändern wie nie zuvor. Mehrere werden schon 2022 kommen. Das Modell wird in diesem Jahr in Berlin seinen endgültigen Durchbruch feiern.
Kiezblocks können vieles sein, sind aber meistens durch Poller für den Durchgangsverkehr gesperrt, sodass nur noch Anwohnende mit Autos hineinfahren können. Die verkehrsberuhigten Zonen und gewonnenen Flächen können so anderweitig genutzt werden, zum Beispiel als Begegnungszonen, Spielplätze, Gemeinschaftsgärten.
- Vorbild Barcelona: In diesen Vierteln entstehen die ersten Kiezblocks. Lichtenberg ist noch nicht dabei. Ein Überblick auf plus.tagesspiegel.de