Robert Klages' Tipp

Veröffentlicht am 15.06.2020

Wetter ist gut, rauf aufs Rad und ab nach Brandenburg. In den Weiten der Landschaft muss man sich um Abstandsregeln und ausreichend Luftzufuhr nur wenig Gedanken machen. Ich war letzte Woche im Landkreis Dahme-Spreewald unterwegs, am Dolgen-, Langen-, Heiden-, Schmölde- und Ziestsee. In der Gegend um die Gemeinde Heidesee, Ortsteil Dolgenbrodt, ist es so ruhig, dass ein Schwarzspecht sein Nest auf Menschenhöhe baut und sich dabei filmen lässt. Zusammen mit einer Freundin habe ich die App „Komoot“ ausprobiert; hier können Nutzer*innen Rad- oder Wanderstrecken teilen, die sie selbst gefahren sind.

Wir haben eine vorgeschlagene Tour von „Malte“ ausgewählt, dessen Weg uns zielsicher an schöne Orte führte. Trotzdem werde ich beim nächsten Mal wieder „freestyle“ fahren, da es mich etwas stört, vorgefertigten Routen zu folgen und dazu ständig anhalten zu müssen, um auf das Smartphone zu schauen. Entlang der Dahme, direkt am Dolgensee, haben wir bei „Kuddels Gastwirtschaft“ am Wasser gesessen. Platz genug gibt es auf der dortigen Wiese für viele rastende Radfahrende. Alle Abstandsregeln können ohne Probleme eingehalten werden. Boote mieten kann man dort in der Nähe auch.

Und der Fisch schmeckt sagenhaft, frisch gefangen natürlich. Dazu gibt es selbstgemachten Kuchen. Kann ich nur empfehlen. Von der S-Bahnstation Wildau aus sind wir gut sechs Stunden unterwegs gewesen. Für die kleinere Runde: Zu Kuddel schafft man es in drei Stunden. Eine Stunde hin, eine Stunde dort sitzen, eine Stunde zurück zur Station Wildau.