Nachbarschaft

Veröffentlicht am 18.05.2020 von Robert Klages

Ein Ferkel als Schmähgeschenk wurde 2016 vor das Haus eines Immobilienmaklers am Wannsee gestellt. Dessen Name war mit wasserlöslichem Filzstift auf den Körper des damals noch namenlosen Schweins geschrieben. Es war in einem Mastbetrieb gekauft und als beleidigendes Geschenk missbraucht worden. Nun, immerhin wurde keine Wurst aus dem Tier, denn heute lebt „Tinkerbell“ im Tierheim Friedrichsfelde. Ein Gast der Gartenparty, die am Wannsee 2016 gerade lief, hatte die Polizei verständigt.

Auf Nachfrage erfahren wir, dass es „Tinka“ bestens geht. Es kann Fußballspielen und war auch als WM-Orakel aktiv. Und benötigt viel Sonnencreme. Denn Schweine können Sonnenbrand bekommen. Pro Sommer gehen einige Tuben drauf. Nicht nur deshalb benötigt das Tierheim dringend Spenden. Mehr dazu in der Rubrik „Namen und Neues“.

Wenn ihr Tinka ein passendes Plätzchen bieten könnt, wendet euch an den Tierschutz-Bauernhof (030 / 76 888 143).

Foto: Clara Rechenberg / Tierheim Berlin

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-r.klages@tagesspiegel.de