Kurzmeldungen

Veröffentlicht am 29.10.2019 von Caspar Schwietering

  • Allee der Kosmonauten: Berühmte Straße mit neuen Info-Schildern. Am 21. September verstarb der erste Deutsche im All – der Kosmonaut Sigmund Jähn. In Erinnerung an den Berliner Ehrenbürger und seinen sowjetischen Partner im All – Walerie F. Bykowski, ebenfalls 2019 verstorben – sollen an der Allee der Kosmonauten nun Hinweisschilder angebracht werden, die den Hintergrund des Straßennamens erklären. Das haben die Bezirksverordneten von Marzahn-Hellersdorf am 24. Oktober mit großer Mehrheit beschlossen.
  • Wann die Allee der Kosmonauten umbenannt wurde. Die Verlängerung der Herzbergstraße wurde im September 1978 in Allee der Kosmonauten umbenannt, um an den Weltraumflug der beiden zu erinnern. „Die beiden Raumfahrer waren auch anwesend“, heißt es im Berliner Straßenlexikon Kauperts. Und weiter: „Bykowski und Jähn wurden am 21.9.1978 vom Ostberliner Magistrat und von der Stadtverordnetenversammlung mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin geehrt und nach 1989 in die Senatsliste der Berliner Ehrenbürger übernommen.“
  • Und wie hieß die Allee der Kosmonauten vorher? Vorher hatte die Meile einen kiezig-lokalen Namen:  „Springpfuhlstraße“

… und nun zu den weiteren schnellen Nachrichten aus Marzahn-Hellersdorf, entnommen dem Tagesspiegel-Newsletter für den Berliner Bezirk.

  • Vier neue Mitarbeiter sollen den Mietendeckel in Marzahn-Hellersdorf umsetzen. Das erklärte die für Personal und Finanzen zuständige Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) am 24. Oktober den Bezirksverordneten. Für die Durchführung des Gesetzes soll allerdings die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zuständig sein. Der Bezirk müsse allein bei Verstößen gegen das Gesetz aktiv werden und die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten vornehmen, sagte Pohle. Offen ist bisher noch, ob die vier Mitarbeiter formell beim Senat oder im Bezirksamt angestellt werden.
  • Am 21. Oktober haben die Mitglieder des Kreisverbands Marzahn-Hellersdorf von Bündnis 90/Die Grünen einen neuen Vorstand gewählt. Julia Scharf wurde in ihrem Amt als Sprecherin bestätigt. Neu im Sprecher-Team sind Inka Seidel und Pascal Grothe. Der Vorstand wird ergänzt vom wiedergewählten Finanzverantwortlichen Jan Landmann und den Beisitzern Anne Thiel-Klein, Chantal Münster, Hans-Joachim Selle und Titus Rebhann. Das gab die Partei am 28. Oktober per Pressemitteilung bekannt.
  • Der Rewe-Supermarkt in der Marchwitzastraße muss für den Neubau von Wohnungen temporär schließen. Die Bezirksverordneten wollen nun erreichen, dass für Anwohner ein temporäres Geschäft – etwa in einem Zelt – eröffnet wird. Am 8. November wir es zu diesem Thema eine vom Investor organisierte Einwohnerversammlung geben. Los geht es im Bürgerhaus Südspitze (Marchwitzastraße 24, 12681 Berlin) um 17.30. Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) wird auch teilnehmen. – Text: Caspar Schwietering
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    Diese Kurznachrichten haben wir dem neuen Tagesspiegel-Newsletter für den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf entnommen. Den gibt es in voller Länge und kostenlos unter leute.tagesspiegel.de.
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    Meine weiteren Newsletter-Themen aus Marzahn-Hellersdorf. +++ Im Streit um die Feuerwache Mahlsdorf sieht der Bezirk die Innenverwaltung am Zug +++ Drei Freibad-Standorte sind noch im Gespräch – doch bis jemand schwimmt, werden noch viele Jahre vergehen +++ Endlich auch Carsharing in Marzahn-Hellersdorf +++ Warum baut der Bezirk noch Kunstrasenplätze mit Granulat? +++ Der Bezirk bekommt vier Mitarbeiterinnen, um den Mietendeckel umzusetzen +++ Das sagt ein Schiedsrichter zum Streik+++Ist das Freizeitforum ein herausragendes Monument der DDR-Moderne?+++Für die Wuhlebrücke kommt eine Machbarkeitsstudie +++ Den Newsletter gibt es in voller Länge und kostenlos unter leute.tagesspiegel.de.
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