Namen & Neues

Frauentag als Feiertag: Chancen für SPD-Initiative aus MaHe steigen

Veröffentlicht am 06.11.2018 von Ingo Salmen

Das war mal wieder so eine Woche, letzte Woche. Mittwoch Reformationstag – das protestantische Brandenburg hat frei. Donnerstag Allerheiligen – der katholische Süden der Republik hat frei. „In Berlin ist jeden Tag Feiertag, Ihr Luschen!“, schrieb das @CafeRizz. Statistisch sind es trotzdem weniger Feiertage als im Bundesschnitt. Und deswegen soll die Hauptstadt bekanntlich einen neuen bekommen. Weit vorn im Rennen ist ein Vorschlag, der maßgeblich von der SPD in Marzahn-Hellersdorf propagiert wird: der 8. März, Frauentag. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Mehrheit bekommen“, sagt Iris Spranger, Kreis- und stellvertretende Landesvorsitzende und eine der Initiatorinnen – und meint damit den Landesparteitag in anderthalb Wochen. Neben der SPD MaHe unterstützen auch Mitte und Pankow das Anliegen, die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen sowieso.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hatte sich eigentlich für den 18. März als Jahrestag der Revolution von 1848 ausgesprochen, will sich aber offenbar nicht sperren. Auch die Grünen haben Sympathien, die Linken sind noch nicht vollends überzeugt. Der Frauentag als Feiertag – eigentlich keine schlechte Idee, schon aus Gründen der Gleichberechtigung. Die Männer haben schon den Herrentag, auch wenn der Hauptgrund christlich ist: Himmelfahrt.

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