Ingo Salmens Tipp für Sie

Veröffentlicht am 16.03.2021

Rund 12.000 alleinerziehende Frauen und Männer gibt es in Marzahn-Hellersdorf. Im Lockdown haben sie oft eine doppelte Last zu tragen: Wer berufstätig ist, muss auch noch allein die Kinder betreuen oder ihnen zu Hause beim Lernen helfen. Dass man dabei im Homeoffice arbeiten kann, ist längst nicht bei allen der Fall. Und hinzu kommt oft noch das Bangen um den eigenen Job in der Coronakrise. Gut 4600 beziehen bereits Arbeitslosengeld II, knapp ein Viertel sind Aufstocker, verdienen also in ihrem Job oder als Selbstständige nicht genug zum Leben.

Wo finden Sie jetzt Entlastung – und bekommen Hilfe? Darum geht es bei einer Informationsveranstaltung der Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle am Dienstag, 30. März, von 16 bis 17 Uhr zum Thema „Allein und erziehend im Lockdown – Angebote für Alleinerziehende in Marzahn-Hellersdorf“. Als Referentin ist die Koordinatorin des Netzwerks Alleinerziehende im Bezirk, Manja Finnberg, zu Gast. Welche Hilfen für den Alltag gibt es im Lockdown? Was können Alleinerziehende tun, um sich nicht selbst aus dem Blick zu verlieren? Um Fragen wie diese soll es gehen – und dazu sollen die Alleinerziehenden selbst Gehör finden, indem sie sagen, welche Angebote sie gebrauchen könnten und mit welchen Hindernissen sie konfrontiert sind.

Die Veranstaltung wird hybrid angeboten, die Teilnahme ist also digital oder vor Ort in der Selbsthilfekontaktstelle, Alt-Marzahn 59A, möglich. Eine Anmeldung ist jedoch in jedem Fall per Mail oder unter Tel. 030/5425103 erforderlich. Dann gibt es auch den Einwahllink. wuhletal.de