Namen & Neues

Sportentwicklungsplan für Mitte vorgestellt

Veröffentlicht am 23.06.2021 von Joana Nietfeld

Immer mehr Berliner:innen nutzen öffentliche Sporthallen und -plätze. In Mitte gibt es zu wenige solcher Orte, um den Bewegungsdrang der Einwohner:innen zu stillen. Das geht aus der Sportentwicklungsplanung für den Bezirk Mitte hervor, die vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) vorgestellt und von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport finanziert wurde. Eine Arbeitsgruppe ermittelte in den vergangenen zwei Jahren den Bedarf und legte nun Vorschläge zur Entwicklung vor. Demnach müssten öffentliche Räume für die sportliche Nutzung weiterentwickelt werden, weil die Zahl der Mitglieder in Sportvereinen und der Bedarf im Bereich des Schulsports gewachsen sind.

Die Arbeitsgruppe schlägt vor, bestehende Sportanlagen zu modernisieren und bei Neubauten Synergieeffekte zu nutzen. So soll beim künftigen Schulbau der Vereinssport mitgedacht werden. Bei der Modernisierung stehen Bewegungsräume für Outdoor-Fitness wie Calisthenics-Anlagen für Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und Bewegungsparcours im Mittelpunkt. Laut Bezirksverwaltung wurden bereits erste Konzeptideen für den Park am Humboldthain und den Park am Nordbahnhof erarbeitet. Neue Geräte, ausgewiesene Laufstrecken und Hinweisschilder sollen bessere Voraussetzungen für Sport schaffen. Für die Finanzierung der Sportentwicklung erhält der Bezirk einen „konkreten Investitionskatalog für die kommenden zehn Jahre“.