Namen & Neues
Ausgezeichnet mit der Bezirksverdienstmedaille
Veröffentlicht am 09.08.2022 von Sigrid Kneist
Das Bezirksamt Mitte hat acht Bürger*innen, die im Bezirk ehrenamtlich tätig sind, mit der Bezirksverdienstmedaille 2021 ausgezeichnet. Ulrich Davids hat sich mit der von ihm initiierten „Kunstbrücke Berlin-Mitte/Bottrop” große Verdienste erworben. Ferner setzt er sich ehrenamtlich bei der AWO Berlin-Mitte in der Stiftung „Menschen integrieren – Zukunftschancen erhöhen” für die Integration von Menschen mit Behinderung ein. Weiterhin hilft er ehrenamtlich Flüchtlingsfamilien und Wohnungslosen und setzt sich für den Zusammenhalt und das Zusammenleben von Jung und Alt ein.
Thi Nga Ho, Wolfgang Keune, Ahmed Hasanato, Jens Jensen und Thi Van Nguyen kommen aus Vietnam, Deutschland und Syrien. Sie sind als ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen des interkulturellen ambulanten Hospizes DONG BAN JA (koreanisch für “Menschen begleiten”) tätig und betreuen schwer kranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen. Sie machen Besuche, unterstützen bei der Organisation des Alltags und bieten seelische und moralische Unterstützung.
Jutta Schauer-Oldenburg wohnt und engagiert sich seit mehr als 45 Jahren in Moabit. Sie ist ehrenamtlich tätig, unter anderem in der Stadtteilarbeit, und besonders in der Gesundheitspolitik. Seit 2015 engagierte sie sich insbesondere für geflüchtete Mädchen und gründete mit ihnen einen Chor, die “Levetzow-Girls”. Sie ist mit 83 Jahren weiterhin in und für Moabit ehrenamtlich engagiert und spendet dabei immer wieder Mut und Zuversicht.
Andreas Szagun ist seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich in und für Moabit tätig. Im Rahmen seines Engagements in der Geschichtswerkstatt übernahm er u.a. ab 1993 Führungen auf dem Kriegsgräberfriedhof Wilsnacker Straße, hielt Vorträge und erstellte für das Buch „Kriegsende in Tiergarten: Die Geschichte des Kriegsgräberfriedhofs Wilsnacker Straße” diverse Synopsen zur Eroberung des Bezirks, wertete Luftbilder aus und überprüfte Zeitzeugenaussagen. Engagiert hat er sich auch für den „Gedenkort Güterbahnhof Moabit”, den er als Ort der Deportationen der Nationalsozialisten bekannt machte und für dessen Erhaltung als Denkmal sorgte.
- Dies ist eine Meldung aus der Ehrensache von Gerd Nowakowski, dem monatlichen Tagesspiegel-Newsletter für und über Engagierte in Berlin. Hier geht es zum kostenfreien Abo.