Kiezgespräch

Veröffentlicht am 30.09.2020 von Julia Weiss

Die Friedrichswerdersche Kirche wird nach acht Jahren wiedereröffnet. Ab 27. Oktober ist dort die Sonderausstellung „Ideal und Form“ mit Skulpturen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie zu sehen. Die Kirche war bis 1831 nach Plänen des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) errichtet worden. Es war Berlins erstes Gotteshaus im neugotischen Stil. Bis zur Schließung im Jahr 2012 diente der Bau als Museum über das Wirken Schinkels und für Skulpturen des 19. Jahrhunderts. Baugruben für Luxuswohnungen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft führten jedoch zu starken Rissen im Mauerwerk. Die Exponate wurden in andere Museen ausgelagert.

Nun kehrt die Kunst zurück. In der Ausstellung „Ideal und Form“ wird die Architektur des 19. Jahrhunderts mit Skulpturen und Plastiken aus eben jener Zeit geschmückt. „Anhand ausgewählter Sammlungsstücke von der Schinkelzeit bis zum Kaiserreich zeichnet Ideal und Form die Entwicklungslinien des langen 19. Jahrhunderts in die Moderne nach“, heißt es im Programm. Gezeigt werden Werke von Christian Daniel Rauch, Johann Gottfried, Ridolfo Schadow, Elisabet Ney oder Adolf von Hildebrand.

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