Kiezgespräch

Veröffentlicht am 17.11.2021 von Julia Weiss

Laptop-Ärger im Bezirksamt. Die zukünftige Bundesregierung plant wegen der steigenden Infektionszahlen eine Homeoffice-Pflicht. Das heißt, Mitarbeiter:innen im Büro muss Homeoffice ermöglicht werden. Wir erinnern uns: Damit hatte es im Bezirksamt Mitte schon einmal Ärger gegeben, weil der Berliner Verwaltung Laptops fehlten. Monate später sieht es nicht besser aus.

„Momentan haben nur 24 Prozent der Mitarbeiter:innen im Bezirksamt Mitte einen funktionierenden Laptop oder anderen Computer. Zwar seien diese Woche 1.463 zusätzliche Notebooks geliefert worden, teilt Pressesprecher Danilo Hafer mit, diese seien aber nicht einsatzfähig. Es fehlen unter anderem „Dockingstations zum Anschluss großer Monitore im Büro, VPN-Tunnel mit persönlichen Zugriffszertifikaten sowie Zubehör.“ Der Bezirk könne das nicht selbst finanzieren und habe die Mittel beim Senat beantragt. Eine Person aus dem Bezirksamt ist verärgert und schreibt in einer Mail an den Tagesspiegel: „Während die Amtsleitung zwei bis drei Tage im Homeoffice ist, sitzen viele andere Mitarbeiter zu zweit im Büro. Es scheint die Motivation zu fehlen, schnell und pragmatisch eine Lösung zu finden.“