Julia Weiss' Tipp für Sie

Veröffentlicht am 30.10.2019

Das veschwundene Tiergartenviertel in Berlin. Hier lebten von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Künstler, Kunstsammler, Bankiers, Politiker und Journalisten, die sich in den zahlreichen Salons des Viertels trafen. Doch die Villen von Theodor Fontane, Max Liebermann und vielen weiteren sind heute verschwunden. Sie wurden in den 1930er Jahren für die von Albert Speer geplante „Welthauptstadt Germania“ platt gemacht. Auch im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des sogenannten Geheimratsviertels zerstört. Die St. Matthäus-Kirche steht heute noch. Am Freitag, 1. November, ab 18.15 Uhr kommen dort die alten Bewohner des Viertels zu Wort – in ihren Texten, Bildern und ihrer Musik. Die Dramaturgin Brigitte Landes hat sie zusammengestellt, Schauspieler lesen zu klassischer Klaviermusik. Am 3. November um 16.30 Uhr führt Stadthistoriker Fred Riedel bei einem Spaziergang durch das verschwundene Viertel. Treffpunkt ist auf dem Matthäikirchplatz. Hier finden Sie mehr Infos. – Text: Julia Weiss
+++
Diesen Text habe ich dem neuen Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Mitte entnommen. Den gibt es kostenlos und in voller Länge unter leute.tagesspiegel.de. Und hier meine weiteren Themen (eine Auswahl). +++ Auto-Parkplätze sollen bald für E-Scooter genutzt werden +++ Mehr Sicherheit für Sexarbeiterinnen im Kurfürstenkiez +++ Natur statt Fußball im Volkspark Rehberge: Catcherwiese wird nicht zum Sportplatz +++ Nachbarschaft: Grünen-Politiker Özcan Mutlu über seine Liebe zu Hertha BSC und den Fanclub im Bundestag +++ Hansabibliothek eröffnet wieder +++ Kultur-Tipp: Das verschwundene Tiergartenviertel entdecken +++ Hartnäckiges Patriarchat: Barbara Slowik muss nicht mehr mit „der Polizeipräsident“ unterschreiben +++ Den Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Mitte gibt es kostenlos und in voller Länge unter leute.tagesspiegel.de.

Anzeige