Kurzmeldungen

Veröffentlicht am 11.11.2024 von Dominik Lenze

  • Bahnhofsvorplatz wird ausgebaut: So soll sich das Ostkreuz verändern. 24 Bäume, 14 neue Leuchten und Sitzgelegenheiten aus Naturstein: Bis voraussichtlich Frühjahr 2026 entsteht eine neue, circa 7.000 Quadratmeter große und übrigens barrierefreie Fläche für am Bahnhof Ostkreuz. Gebaut wird seit letzten Mittwoch am nordöstlichen Vorplatz (Richtung Viktoriakiez). Der meistfrequentierte Nahverkehrsbahnhof Deutschlands soll so besser erreichbar werden, teilt das landeseigene Unternehmen Grün Berlin mit. Na hoffen wir mal, dass das auch während der Bauarbeiten gilt. Die Kosten für den Umbau, insgesamt 11,9 Millionen Euro, teilen sich das Land Berlin und die Deutsche Bahn.
  • Das sind die Kriminalitäts-Hot-Spots an der U5. Die meisten Straftaten entlang der U-Bahnlinie, die durch Lichtenberg führt, ereigneten sich 2023 an den Bahnhöfen Frankfurter Allee (195) und Lichtenberg (118). Das zeigt eine Auswertung von Zahlen der Berliner Polizei, die dem Tagesspiegel exklusiv vorliegt. Die Polizei zählt dort vor allem Diebstähle und „Rohheitsdelikte“ wie zum Beispiel Körperverletzung. Die drei gefährlichsten U-Bahnhöfe Berlins liegen allesamt an einer einzigen U-Bahnlinie. Welche das ist, erfahren Sie hier (T+).
  • Dieser Schulweg in Hohenschönhausen soll sicherer werden. Die CDU-Fraktion in Lichtenberg fordert verkehrsberuhigende Maßnahmen im Umfeld der Randow-Schule in Neu-Hohenschönhausen. Die Fraktion spricht sich für schnell zu realisierende Maßnahmen aus, wie zum Beispiel Bodenschwellen. Mit Aufpflasterungen an Straßen, die von den Schülern genutzt werden, sowie Fahrverboten für LKW im Wohngebiet, könne das Unfallrisiko minimiert werden. „Es ist unerlässlich, dass wir den Verkehr vor Ort entschärfen und sichere Bedingungen für unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer schaffen“, sagt Frank Teichert, sicherheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Lichtenberg.
  • Neue Spiel-Attraktionen in Fennpfuhl. Das Bezirksamt hat für 600.000 Euro den Spielplatz in der Georg-Lehnig-Straße neu gestaltet. Im Kleinkindbereich gibt es einen Sandkasten zum Bauen und Buddeln, für ältere Kinder gibt es die Möglichkeit, Holz zu häckseln. Außerdem gibt es eine neue Tischtennisplatte, eine Balancierstrecke und auch die Nestschaukel schaukelt wieder. Den Spielplatz an genau dieser Stelle gibt es übrigens schon seit den 1970er Jahren.
  • Die Bahn ritzt Fenster in Zügen an – mit Lasern. In ihrer Werkstatt in Lichtenberg lässt die Bahntochter DB Regio Nordost zurzeit die Scheiben 21 Zügen bearbeiten. Durch eine Laserbehandlung sollen die Scheiben durchlässiger für Mobilfunkwellen werden. Der Grund, weshalb man in Zügen oftmals schlechten Empfang hat, ist nämlich die hauchdünne Metallschicht auf den Scheiben. Diese verhindert Hitzeeinstrahlung, blockt aber auch einen Großteil der Mobilfunkwellen ab. Welche Bahnlinien auf besseres Netz hoffen dürfen hat mein Kollege Stephan Jacobs hier für Sie aufgeschrieben.