Namen & Neues

Der Friedhof muss weichen

Veröffentlicht am 07.02.2018 von Helena Wittlich

Das Integrierte Friedhofsentwicklungkonzept sieht vor, dass die Friedhöfe auf der Westseite der Hermannstraße in Zukunft nicht mehr als Friedhöfe genutzt werden. Seit Mitte 2017 leeren sich die Flachbauten vor den Friedhöfen in der Hermannstraße. Dorthin sollen eine Flüchtlingsunterkunft, außerdem eine Gedenkstätte für Zwangsarbeiter aus dem Zweiten Weltkrieg, die dort in einem von der Evangelischen Kirche betriebenen Lager lebten. Die Kapelle und den vorderen Friedhof übernimmt die bereits ansässige bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde. Auf dem weiter südlich gelegene St. Jacobi Friedhof sollen neben einem Schulneubau neue Wohnungen und Grünflächen entstehen.

Bleibe gesucht. Weil die Flachbauten am Friedhof verschwinden, muss auch der Traditionsladen „Zauberkönig“ umziehen. Zauber- und Scherzartikel-Fans müssen nicht traurig sein. Einer neuer Raum ist im für 2019 geplanten Verwaltungsneubau des Verbands am St. Thomas Friedhof gefunden, bis dahin suchen die Betreiberinnen noch eine Übergangslösung.

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