Namen & Neues

Vorkaufsbangen

Veröffentlicht am 07.02.2018 von Helena Wittlich

In der Braunschweiger Straße bangen die Mieter um ihren bezahlbaren Wohnraum. Ihr Haus wurde an einen luxemburgische Immobilienfirma verkauft. Der Bezirk könnte das Vorkaufsrecht ausüben, doch der Verkaufswert liegt eine Millionen Euro über dem Verkehrswert – zu teuer für die städtischen Wohnungsbauunternehmen. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Und Stadtrat Jochen Biedermann (Grüne) schlägt Alarm: Für die Ausübung des Vorkaufsrechts gebe es vorrangig nur einen Mitarbeiter, dessen Arbeitsfeld eigentlich ein anderes sei. „Es braucht mehr Personal“, sagte Biedermann dem Tagesspiegel. Erst Ende Januar scheiterte der Bezirk am Vorkaufsrecht. Das Bezirksamt hatte eine Frist versäumt – man verrechnete sich um einen Tag.

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