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Machbarkeitsstudie für Parkraumbewirtschaftung geplant

Veröffentlicht am 11.07.2018 von Madlen Haarbach

Gleich zwei Anträge zur Parkraumbewirtschaftung wurden auf der vergangenen BVV diskutiert: Während die CDU „Parkraumbewirtschaftung geht gar nicht“ monierte (abgelehnt), wurde der Antrag des Ausschusses für Straßen, Grünflächen und Ordnung, eine entsprechende Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, angenommen. Dadurch solle insbesondere in Nord-Neukölln die Verkehrssituation verbessert werden. Zuvor hatte etwa der CDU-Fraktionsvorsitzende Gerrit Kringel argumentiert, dass die Bewirtschaftung zu personalintensiv sei. Ein entsprechendes Vorgehen sei bereits in der Vergangenheit ein „finanzielles Desaster für Neukölln“ gewesen und die Zahl der Autos würde nicht verringert. Eugen Kontschieder (SPD) hingegen argumentierte, dass die Bewirtschaftung eine Art „eierlegende Wollmilchsau“ sei, da extra Personal (dass sich durch die Gebühren finanziert) zur Verfügung stünde. Aktuell sei der Parkdruck so groß, dass manche sogar vor Gewalt nicht zurückschrecken würden. Kontschieder selbst berichtet, er sei beim Parken von einem Parkraumkontrahenten geschlagen worden.

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