Namen & Neues

Neues Stadtteilzentrum für Rixdorf

Veröffentlicht am 07.11.2018 von Julia Weiss

Es soll ein Ort werden, an dem sich Nachbarn treffen, mit Räumen für Bildungsangeboten, Kinderbetreuung, Yoga-Kurse und vieles mehr. Gerade im von Gentrifizierung betroffenen Rixdorf sei das wichtig, sagt der Neuköllner Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann. „Die Mieten für Gewerbeflächen steigen, dadurch gibt es eine sehr hohe Nachfrage nach öffentlichen Räume“, so der Grünen-Politiker.

Bei der Planung werden die Bürger miteinbezogen. Am Dienstag wurde die Machbarkeitsstudie für den Bau im Saal der Brüdergemeinde in Rixdorf öffentlich vorgestellt. Zwei Standorte kommen in Frage: die Fläche vor der Richard-Schule hin zum Richardplatz und die Jugendverkehrsschule. Zu beiden Möglichkeiten äußerten Bürger Sorgen: Am Richardplatz könnte das neue Gebäude zu sehr von der benachbarten Schule in Beschlag genommen werden. Und was passiert mit der Jugendverkehrsschule? Muss die – zumindest während der Baumaßnamen – geschlossen werden? „Wir werden uns in beiden Fällen um Lösungen bemühen“, sagt Biedermann.

Hintergrund des Bauvorhabens sind Veränderungen im Quartiersmanagement (QM), das momentan noch Nachbarschafts- und Stadtteilarbeit in Rixdorf fördert. Allerdings ist dieses nur auf Zeit angelegt. Die QM-Gebiete Richardplatz-Süd und Ganghoferstraße sollen ab dem Jahr 2021 zusammengelegt werden. Danach könnte das Quartiersmanagement dort ganz wegfallen. Das Stadtteilzentrum soll nachbarschaftliches Engagement auch in Zukunft sichern. Eröffnet wird es Jochen Biedermann zufolge wohl in fünf bis acht Jahren.

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