Namen & Neues

Bezirkspolitik aus dem Homeoffice? So viele Mitarbeitende müssen weiter ins Rathaus

Veröffentlicht am 20.01.2021 von Madlen Haarbach

Wie oben beschrieben beinhaltet die neue Verschärfung der Lockdown-Regelungen auch eine gewisse Pflicht zum Homeoffice. Doch wie sieht das eigentlich im Bezirksamt aus? Sprecher Christian Berg erklärt auf Anfrage, dass aktuell etwa 20 Prozent aller Mitarbeitenden von zu Hause aus arbeiten, was rund 400 Mitarbeitenden entspricht. „Der Anteil ist angesichts der notwendigen Daseinsvorsorge des Bezirksamtes, die in vielen Bereichen ein Homeoffice nicht ermöglicht, nicht gering“, betont Berg. Gleichzeitig kündigt er an, dass in den kommenden Wochen der Homeoffice-Anteil durch 165 weitere Dienstlaptops des Senats erhöht werden soll.

Für einige Bereiche gelte eine zwingende Präsenzpflicht, sagt Berg weiter. Dazu zählen demnach etwa der Pandemiestab im Gesundheitsamt, Teile des Ordnungsamtes, und die Mitarbeitenden in den Bereichen für die Existenzsicherung der Bürger*innen, die Gefahrenabwehr und den Kinderschutz. Auch der Notbetrieb etwa in Bürger- und Standesämtern erfordere die Anwesenheit einiger Mitarbeitenden. Außerdem gäbe es Tätigkeiten wie etwa sämtliche Außendienste (Grünflächenpflege, Schulhausmeister*innen, Baustellenkontrollen, etc.) die per se nicht aus dem Homeoffice erledigbar seien.