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Einbruchserie in Imbissbuden von „Curry Paule“

Veröffentlicht am 13.10.2021 von Madlen Haarbach

Laut eigenen Angaben wurde am 8. Oktober bereits das vierte Mal innerhalb kurzer Zeit in eine der Neuköllner Currywurstbuden von Andreas Kämpf alias „Curry-Paule“ eingebrochen. Laut ihm wurde kürzlich auch das Lager in der Rudower Straße 160 von Unbekannten leer geräumt. In den Imbissbuden sei nachts eigentlich gar nichts zu holen, denn die Kasse werde jeden Abend leer geräumt, teilt Kämpf mit. Dennoch reiße die Einbruchserie nicht ab. Daher will er nun selbst aktiv werden und setzt eine Belohnung von 1000 Euro auf den Hinweis aus, der zur Ergreifung des Täters führen.

„Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen morgens schon mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit, weil sie immer damit rechnen müssen, dass an ihrem Arbeitsplatz eingebrochen wurde“, teilt Kämpf mit. Und weiter: „Da ist wirklich nichts zu holen; das hindert uns nur daran, unserem Geschäft nachzugehen und Currywürste zu verkaufen. Außerdem läppern sich die ständigen Reparaturkosten für kaputte Schlösser und Türen.“ Mit der Belohnung wolle er „den Spuk endlich beenden“.

Demnach fanden bislang Einbrüche in den Imbissen an der Rudower Straße und am Buckower Damm statt. Eine Überwachungskamera konnte den offenbar männlichen Täter bei einem der Einbrüche filmen. „Ob hinter den Einbrüchen System steckt, kann bisher niemand sagen, klar ist jedoch, dass die Lernkurve des Täters eher flach sein dürfte; das vierte Mal musste er den Tatort nun ohne Bargeld verlassen“, urteilt Kämpf. Beim letzten Einbruch habe der Täter allerdings etwa 30 Dosen Redbull und 40 Flaschen Cola geklaut.