Maria Kotsevs Tipp für Sie
Veröffentlicht am 23.10.2019
Geht Hipsterisierung ohne Gentrifizierung? Man könnte den Tapetenwechsel am Richardplatz 15 in Berlin-Neukölln auf den ersten Blick sehr wohl der Gentrifizierung ankreiden. Aus dem Anatolia Frühstückshaus wurde nämlich Gülays Kitchen. Aus Menemen, pinken Imbiss-Donuts und den standardmäßig belegten Schrippen wurden selbstgemachte Waffeln, Schoko-Tarte und kunstvoll angerichtete Frühstücksplatten. Die ehemals gelben Wände haben jetzt einen hip-monochromen Anstrich in schwarz erhalten und auch die Essensillustrationen auf den Tafeln an der Fassade sind verschwunden (zum Glück!). Zum Frühstück treffen sich hier aber immer noch der Neuköllner Handwerker, die türkische Seniorin und die zugezogene Öko-Mutter. Einen Beitrag dazu leisten sicherlich die (noch) ziemlich günstigen Preise: Den großen Kaffee gibt’s für gerade mal zwei Euro. Tägl. 7-18 Uhr – Text: Maria Kotsev
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Diesen Text haben wir als Leseprobe dem neuen Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Neukölln entnommen. Den – kompletten – Neukölln-Newsletter gibt es wöchentlich ganz unkompliziert und kostenlos hier leute.tagesspiegel.de.
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Weitere Themen aus dem Neukölln-Newsletter: +++ Zwischen Mietendeckel und Gentrifizierung: Neues Wohnquartier am Mariendorfer Weg fast fertig +++ Die Geschichte der ehemaligen Frauenklinik Neukölln +++ Kontroverse um Rodungen am Weigandufer +++ Streit um Sprechverbot an der Zürich-Grundschule +++ Großrazzia gegen Clankriminalität +++ Geht Hipsterisierung ohne Gentrifizierung? Ein Beispiel vom Richardplatz +++ Den kompletten Neukölln-Newsletter vom Tagesspiegel gibt es wöchentlich ganz unkompliziert und kostenlos hier leute.tagesspiegel.de.