Nachbarschaft

Veröffentlicht am 18.10.2017 von Madlen Haarbach

Justyna (29) betreibt den deutsch-polnischen Blog BERLINSKO. Sie lebt seit fünf Jahren in Neukölln – von der Sonnenallee über den Körnerkiez hat es sie mittlerweile nach Rixdorf verschlagen, wo sie seit 2,5 Jahren wohnt.

Worüber schreibst du in deinem Blog? BERLINSKO ist ein polnischer Blog aus und über Berlin. Ich schreibe aus meiner ganz eigenen Perspektive über Orte, Menschen und Vorkommnisse. die ich spannend finde. Der Blog ist auch meine ganz persönliche Liebeserklärung an die beste Stadt der Welt. Vieles dreht sich um das junge, polnische Berlin. In Berlin gibt es immer mehr Polen, die hier leben, arbeiten, kreativ sind und etwas bewegen wollen. Für diese Menschen möchte BERLINSKO eine Plattform bieten.

Was machst du so außer bloggen? Mein Blog BERLINSKO ist meine Leidenschaft. Um die Miete zahlen zu können, arbeite ich als Marketing Managerin für ein E-commerce Unternehmen. Meine Freizeit verbringe ich in den zahlreichen Berliner Kletterhallen. Gelegentlich gönne ich mir mit meinen Leuten eine vernünftige Dosis Berliner Nachtleben.

Was magst du an Neukölln? An Neukölln mag ich das Chaotische, die fehlende “Ordnung”. Dieses ganz natürlich wirkende Zusammenspiel unterschiedlichster Nationalitäten und Kulturen. Das Aufeinanderprallen verschiedener Milieus. Hier sitzt der Hipster neben dem Tresenveteran in der Eckkneipe und echauffiert sich über die Baustelle auf der Karl-Marx. Geil an Neukölln ist auch das kulinarische Angebot, das nach wie vor durch Vielfalt und faire Preise überzeugt.

Was magst du an Neukölln nicht? Hundehaufen auf den Gehwegen!

Was sind deine Lieblingsorte im Kiez? Das Böhmische Dorf mit seinen schmalen Gassen und malerischen Häusern und Höfen. Hier vergisst man direkt, dass man sich mitten in Neukölln befindet. Ich empfehle einen Spaziergang vom Richardplatz über die die Richardstr. mit einem Abstecher in den Comenius Garten.

Wer einen Vorschlag hat, welcher Mensch hier unbedingt vorgestellt gehört: Gerne mailen an leute-m.haarbach@tagesspiegel.de.

Anzeige