Kultur

Gedenkstele für Quadriga-Schöpfer Schadow

Veröffentlicht am 11.10.2018 von Christian Hönicke

Am kommenden Dienstag wird in Französisch Buchholz eine Gedenkstele für Johann Gottfried Schadow (1764 – 1850) und seine Frau Marianne Schadow (1758 – 1815) eingeweiht. Schadow war Bildhauer, Begründer der Berliner Bildhauerschule und Direktor der Königlich Preußischen Akademie der Künste. Sein bekanntestes Werk ist die Quadriga auf dem Brandenburger Tor von 1793. Schadow wurde in der Lindenstraße im heutigen Kreuzberg geboren und lebte lange in der heutigen Schadowstraße in Mitte. Gemeinsam mit seiner Frau besaß er in Französisch Buchholz zwischen 1790 und 1802 einen Gutshof mit Nebengebäuden und Garten.

Französisch Buchholz war damals ein beliebtes Ausflugsziel im Barnim, eine Meile außerhalb der Berliner Stadtgrenzen. Dort hielten sich auch die Schadows gern auf und empfingen Gäste. Daran erinnert künftig die Sandstein-Stele direkt vor dem ehemaligen Gutshof an der Hauptstraße 43/44. Sie wurde von der Bildhauerin Liz Mields-Kratochwil vom Kunsthof Blankenfelde geschaffen. Die Einweihung findet am Dienstag (16. Oktober 2018/14 Uhr) statt.

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