Namen & Neues

Körperverletzung: Gericht spricht Lehrerin frei

Veröffentlicht am 03.05.2018 von Christian Hönicke

Vergangene Woche musste sich eine Lehrerin der Paul-Lincke-Grundschule im Mühlenviertel von Prenzlauer Berg vor dem Amtsgericht verantworten. Der Vorwurf: Petra W. soll einem Erstklässler einen Tritt in den Po gegeben haben. Die Eltern nahmen ihre beiden Kinder daraufhin von der Schule und zeigten die Lehrerin wegen Körperverletzung im Amt an. Die 59-Jährige stritt ab, das Kind im Juli 2015 getreten zu haben. Eltern berichteten der „BZ“ allerdings von weiteren Vorfällen mit der Lehrerin. Kinder seien angeschrien worden, hätten nicht zur Toilette gedurft und deswegen eingenässt und hätten vor der Lehrerin auf Knien um Strafen bitten müssen, weil sie gestört hatten. Einem herzkranken Jungen soll W. in den Rücken getreten haben, das Verfahren dazu läuft derzeit. Im konkreten Fall reichten dem Gericht die Beweise für eine Körperverletzung nicht aus. Laut „BZ“ ist Petra W. bisher auch nicht suspendiert worden und unterrichtet weiter an der Paul-Lincke-Schule.

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