Namen & Neues

BVV-Beschluss zum Blankenburger Süden

Veröffentlicht am 07.06.2018 von Constanze Nauhaus

„Wir sind nicht generell gegen den Wohnungsbau, aber er muss sozialverträglich sein“, forderte Anwohnerin Ines Landgraf in der gestrigen BVV. Mitstreiter rollten im Bezirksverordnetensaal meterlange Transparente aus: „Unsere Natur ist die beste Apotheke“. Nun ist es beschlossene Sache: Das Pankower Bezirksamt wird sich dem Senat gegenüber dafür einsetzen, bei der Umsetzung des umstrittenen Bauprojekts „Blankenburger Süden“ statt der geplanten 10.000 nur 5.800 Wohnungen zu errichten, und zwar nur auf den landeseigenen Rieselfeldern. Kleingärten, Erholungsanlage und Golfplatz sollen unangetastet bleiben, der vieldiskutierte Bau der Tangentialverbindung Nord (TVN) wird abgelehnt. Und wer noch nie in Blankenburg war und gar nicht weiß, wie grün es dort ist: Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Berlin Sascha Guzy twitterte am Sonntag eine romantisch-filmische Liebeserklärung an den Ortsteil, Titel: „Too green to die“. Achtung, hoher Taschentuch-Faktor!

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