Namen & Neues

"Pankower Tor" 3: Scheeres fordert mehr Schulen

Veröffentlicht am 14.02.2019 von Christian Hönicke

Zweiter großer Streitpunkt am „Pankower Tor“: die Schulsituation. Von den ursprünglich angedachten zwei Grundschulen plus einer weiterführenden Schule ist derzeit nur eine Grundschule geblieben. Laut Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) ist das nicht akzeptabel. „Der Bezirk braucht auf jeden Fall mehr Schulfläche, das reicht nicht aus für die Abdeckung“, sagte sie am Dienstag bei der Besichtigung der Fläche.

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Die Gesamtschule, die der Bezirk auch per BVV-Beschluss fordert, „ist auf der vorgesehenen Fläche aber nicht machbar“, erklärte ihr Baustadtrat Vollrad Kuhn (B’90/Grüne). „Eventuell schaffen wir eine weitere Schule auf der Ostfläche.“ Dort, hinter der Prenzlauer Promenade, steht unter anderem der denkmalgeschützte Rundlokschuppen.

Eine erste Untersuchung stufte das Areal für nicht geeignet als Schulfläche ein. Nun würden Investor Kurt Krieger und der Bezirk unabhängig voneinander prüfen, ob das nicht doch machbar sei, sagte Kuhn: „Alternativ verzichtet Krieger vielleicht doch auf das Möbelhaus, damit wir dort eine Schule bauen können.“ Bisher sei der Bau des Möbelmarkts an der Prenzlauer Promenade eine Bedingung Kriegers gewesen. Doch man wolle noch einmal mit ihm verhandeln, ob das wirklich dort sein müsse.

Positives gibt es immerhin vom schmalen Zipfel westlich der Berliner Straße zu berichten. Dort könnte neben einer Grünfläche auch eine Kita entstehen, erklärte Kuhn.

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