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Mauerpark: Initiative schlägt Schallschutzmauer vor

Veröffentlicht am 28.03.2019 von Christian Hönicke

Spannender Vorschlag in der Debatte um die Lautstärke des Mauerparks (siehe Nachbarschaft und Intro): Die Initiative „Save Mauerpark“ regt eine Schallschutzmauer an, um Anwohner vor der Störung durch Straßenmusiker zu schützen. Diese Mauer soll schalenförmig gebogen sein und entlang des Pflasterwegs (Schwedter Straße) aufgestellt werden, um die Musik in Richtung Stadionhang zurücktreiben. Der Schall werde so „spezifischer auf das Publikum gerichtet (reflektiert), später Richtung Hang, dort wird er nach oben reflektiert und geht ins Nichts“. Durch die Bündelung in eine Richtung sei auch „die gegenseitige akustische Überlappung geringer“. Der Musiker nehme sich auch selbst lauter wahr, höre sich besser und spiele leiser („Reboundeffekt“).

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